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Student of architecture on his way through Web 2.0
Nur Amateure überfallen eine Bank. Profis gründen eine. B. Brecht

(Source: soufre, via robtheaustrian)

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Jahresrückblick - “Bachelor absolvieren”

In gewisser Hinsicht war dieser Punkt auf meiner To-Do Liste 2011 ein Level-Endgegner. Sämmtliche Studios und Bachelorarbeit(en) waren bereits erledigt und lagen in den Archiven. Im Grunde galt es “nur” mehr die ausständigen Prüfungen auf die 180 EC Punkte zu erledigen. Wie so üblich, hebt man sich die schönsten Prüfungen für den Schluss auf. (Es soll bloß keine Langeweile entstehen). Hochbau, Tragwerkslehre, Bauphysik um nur 3 zu nennen standen auf der Liste. Leser meines Blogs wissen Bescheid, dass ich in diesem Semester zeitgleich auch mit einem Masterentwerfen anfing. Angetrieben von dem Willen endlich den Bachelor in Händen zu halten, wie auch fehlender Kinderbeihilfe und kompliziertem neuen Studienplan, absolvierte ich eine lausige Prüfung nach der anderen. Leider ging die Rechnung nicht ganz auf, da ich in ‘Architekturtheorie’ abermals ein Negativ auf die Prüfung schrieb, was heißt, dass ich wahrscheinlich erst im Januar meine Zeugnisse einreichen kann. Nun sitze ich also hier, Jahreswechsel kurz vor der Tür, sämtliche Prüfungen absolviert, bloß die Eine nicht. So etwas ist ärgerlich, jedoch, wenn ich mir die Bilder und Zusammenfassungen von den Weltereignissen diesen Jahres ansehe (und hier schließt sich der Kreis), absolut verkraftbar. Natürlich sollte man nicht mit den Gedanken “Es gibt schlimmeres” seine erreichten und nicht erreichten Ziele verabschieden, nichtsdestotrotz empfinde ich das Jahr 2011, aus persönlicher Entwicklung, auf jeden Fall erfolgreich.

Jahresrückblick - “ein Fahrrad kaufen”

Nachdem ich letztes Jahr aus dem elterlichen Haus ausgezogen bin, war 2010 in Hinblick auf Erwachsenwerden ein großes Jahr. Hand in Hand ging natürlich die damalige Neu/Wiederorientierung in Wien. Geographisch musste ich bestimmte Puzzleteile die aus der Kindheit noch in Erinnerung geblieben sind neu zusammen fügen. Dieses Jahr, hauptsächlich im Sommer, geschah dieses Puzzlespiel am Rad. Anfangs bloß das Teenagerfahrrad entstaubt, verlangte ich gegen Sommerende schon etwas mehr von meinem Drahtesel. Ich gebe zu, der Hype um die Fixi-Fahrräder treibte auch meine Lust an einem minimalistischem, puristischem Fahrrad dieses Jahr voran. Tägliche Blicke auf diversen Kleinanzeigeninternetportalen stellten mich nicht zufrieden; bis eines Tages DAS Fahrrad verkauft wurde. Ich wollte mich “gleich nach der Arbeit” auf den Weg durch Wien machen um es abzuholen. Doch schon 1 Stunde nach Inserateinstellung war es verkauft. Nun warte ich auf den Frühling und werde dann zuschlagen. Somit kann ich den Punkt “Fahrrad kaufen” leider nicht von der To-Do 2011 abhacken.

Jahresrückblick - “GTA IV fertig spielen”

Ich habe Grand Theft Auto IV schon damals als es erschienen ist (2009) angespielt. Auf Grund von limitierter Rechenpower und anderen Umständen (Bootcamp am Mac) dann nie wirklich weit gespielt. Nachdem ich mir dann in diesem Jahr einen schnellen Rechner für Arbeit wie auch Freizeit zusammen stellte war natürlich auch weit oben auf der Liste die Geschichte mit Niko Bellic fertig spielen. Fest steht, die GTA Serie ist sowohl in spielerischer, als auch in handlungstechnischer Hinsicht absolut erste Sahne. Selten kommt Öde oder Langeweile auf. Das Spielestudio Rockstar setzt sich mit aktuellen sozialpolitischen Themen auseinander und hält der Gesellschaft den Spiegel vor. Ironie und Humor werden in ganz subtiler Weise dem Spielenden dargeboten. Mit der Ausnahme von ‘Mafia II’, haben mich wenige Spiele so gefesselt. Vor wenigen Wochen hat Rockstar den ersten Trailer zu ihrem neuen GTA V veröffentlicht; was heißen soll, dass ich mich auf 2012 freue. 

Jahresrückblick - “Inbox Zero”

Prinzipiell war dieses Ziel schon länger auf der Liste, da es jedoch sehr stark mit Zeit gekoppelt ist musste ich es immer wieder aufschieben. Ziel war es keine Emails in meinem Posteingang zu haben. In der Praxis heißt das, Emails bis zum Jahr 2006 durchgehen und in Ordnern archivieren. Nachdem man in der heutigen Zeit mittlerweile mehrere Emailadressen besitzt, und damit die Aufgabe nicht zu einfach wird, habe ich mir vorgenommen auch diverse Spamadressen zu behandeln. Zu meiner großen Verwunderung war ich mit diesem Projekt schon Ende Februar fertig. Die einzige noch bestehende Challenge ist das erstellte System weiterhin zu verwenden und die Inbox nicht als Ablage oder To-Do Liste selbst zu sehen.

Jahresrückblick – “Laufen”

Im Spätwinter/Frühling habe ich mich in einem Fitnessstudio angemeldet. Ziel war es eine Grundfitness aufzubauen bzw. eine gesündere Körperhaltung zu bekommen. Praktischer Pluspunkt: das Studio ist vis a vis meiner Haustür und hat 24 Stunden offen. Also konnte ich auch gleich folgenden Punkt meiner To-Do Liste streichen: “Um 01:30 im Fitnessstudio laufen”. Nachdem mein Fokus eher auf Laufen lag, und weniger auf Gewichte vor einem Spiegel heben, war ich dann im Sommer auch relativ schnell ein Stammgast in Schönbrunn. Nicht nur die unerträgliche Hitze im Studio, sondern auch das Publikum trieben mich in den Park. Man legt sich also eine gescheite Laufausrüstung, die Kleidung, Schuhe, und nach heutigem Standard auch diverse Armbänder für iPhone beinhaltet, zu. Und das Ganze natürlich auch für den Winter mit Stirnband, Handschuhen und ‘Body Armor’. 

Angespornt durch finanzielle Ausgaben bei der Ausrüstung wie auch den oben genannte Zielen spulte ich meine Kilometer runter. Irgendwann im Herbst kamm dann mein guter Freund Christian klopfte auf die Brust und sagte: “Komm, laufma den Marathon!” Also meldete ich mich für den Vienna City Marathon am 22. April 2012 an. Ihr könnt euch denken, was auf der To-Do Liste 2012 steht.

Jahresrückblick

Langsam, aber sicher, neigt sich das Kalenderjahr 2011 seinem Ende zu. Ein guter Anlass um inne zu halten und ein wenig zu reflektieren. Um nicht einen üblichen Jahresrückblick über Steve Jobs, den arabischen Frühling sowie japanische Tsunamis zu liefern, krame ich noch einmal meine To-Do Liste für 2011 heraus und werfe einen letzten persönlichen kritischen Blick darauf. Unter anderem finden sich folgende Punkte auf jener Liste:

• Im Fitnessstudio anmelden bzw. beginnen zu Laufen

• Inbox Zero

• GTA IV endlich fertig spielen

• ein Fahrrad kaufen

• den Bachelor absolvieren

Natürlich finden sich noch einige weitere Sachen auf der Liste, wie zB “InDesign besser beherschen”, allerdings werde ich, um den Rahmen nicht zu sprengen, eher auf die oben genannten genauer eingehen. In den kommenden 5 Tagen gehe ich an Hand einer kurzen Erzählung zu den jeweiligen Punkten näher ein.

Happiness only real when shared. Christopher McCandless in Into the wild

Once this is released, I am getting it!

New playlist “Shut your eyes … go to sleep”

(Source: 8tracks.com)

Creativity builds on the notion that you don’t know what will happen. The difference between companies and sub cultures is that companies in general are not risk takers. Henning Eklund (Swedish designer)
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Simulated rain, smooth jazz and a fireplace. Genuine wine, white shirts and university work. In short: classy entwerfen.